Mantrailing

den Abenteuer auf der Spur

Die Kunst der Spurensuche

Der Begriff stammt aus dem Englischen und setzt sich zusammen aus „Man“ = Mensch und „Trail“ = einer Spur folgen. Wenn man es also wortwörtlich nimmt ist Mantrailing das Verfolgen einer menschlichen Geruchsspur.

Über die Ursprünge sowie die Trainingsansätze des Mantrailings scheiden sich (wie so oft im Leben) die Geister, das tut der Faszination aber keinerlei Abbruch. Einmal auf den Geschmack gekommen, lässt dich das Mantrailingfieber nicht mehr los...

Meister der Geruchsspur: Spürhunde im Einsatz

Hunde sind mittels einer Geruchsprobe der vermissten Person bzw. des vermissten Tier in der Lage deren Spur über Hunderte von Meter noch nach Tagen oder gar Wochen aufzunehmen.

Gut ausgebildete Spürnasen können verschiedene menschliche Gerüche problemlos auseinanderhalten und sich ausschließlich auf den Geruch der vermissten Person konzentrieren. In Zusammenarbeit mit ihrem Menschen können unsere Hunde Unglaubliches leisten.

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die Hundenase

Immer der Nase nach??

Die Nase unserer Vierbeiner ist die Grundvoraussetzung für die Arbeit als Mantrailer. Durch die im Gegensatz zum Menschen deutlich bessere Riechleistung, können Hunde viel empfindlicher und genauer riechen.

Die Fähigkeit basierend auf Geruchsdiskriminierung einem einzigen Geruchsband zu folgen ist aller Wahrscheinlichkeit nach angeboren. Sie können das Alter von Gerüchen vergleichen und somit einem Geruchsband zeitlich folgen.

Durch mehrfaches Atmen können unsere Spürnasen den Geruch zudem verstärken.

Darüber hinaus ist die hündische Nase in der Lage stereo zu riechen, kann also die Richtung aus der der Geruch kommt, feststellen. Ein Geruchsgedächtnis, welches es dem Hund ermöglicht Gerüche zu speichern und später abzurufen, rundet die Superleistung der Hundenase ab.

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der Individualgeruch

Was riecht hier denn so?

Neben der Hundenase ist es dem menschlichen genetisch einzigartigem Geruch zu verdanken, dass wir uns ins Abenteuer Mantrailing stürzen können.

Jeder Mensch verbreitet, ob er will oder nicht, beständig seinen Geruch in Form von Gasen.

Abhängig von Ernährung, Lebensumständen, Alter und Gesundheitszustand (nur um einige Faktoren zu nennen) entsteht unser einmaliges Geruchsprofil.

Dieses ist genauso individuell wie unsere Erbsubstanz oder unser Fingerabdruck, daher wird in Fachkreisen gerne vom unsichtbaren Beweis gesprochen. Wir können unseren Geruch nicht leugnen.

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Hunderassen

Kann mein Hund das auch?

Mit eine der meist gestellten Fragen zum Mantrailing ist, ob sich jede Hunderasse dafür eignet. Mehr dazu im FAQ. Schau dir gerne an, welche Hunderassen bei uns so vertreten sind.

Lass mich nur eine Sache dazu sagen: Prinzipiell eignet sich jede gesunde Hundenase dazu ins Trailen einzusteigen. Die eigentliche Frage, die wir uns stellen müssen lautet: Bist du als Hundehalter in der Lage deine Vorstellungen und dein Ego zurückzustellen und deiner Fellnase den Job zu überlassen?

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, so führen auch viele Wege zum gut ausgebildeten Mantrailer. Auf die Frage nach unserer Ausbildungsmethode antworten wir immer mit einem leisen Schmunzeln. Wer mit Hunden arbeitet weiß, dass es nicht das eine Schema F gibt. Eine ehrliche und qualitativ hochwertige Ausbildung berücksichtigt die Individualität von Hunden und ihren Hundeführern. Wir passen unseren Ausbildunsgweg daher an das jeweilige Hund-Mensch-Gespann an und nicht umgekehrt. Wir bilden uns kontinuierlich fort, bleiben dabei stets neugierig gegenüber fremden Ansätzen und Ideen und hören dabei nicht auf über unseren eigenen Tellerrand zu schauen. Mantrailing ist nämlich weitaus mehr als dem Hund an der langen Leine hinterher zu laufen und darauf zu hoffen, dass der Hund findet.

Wie pflegte einst Henry Ford zu sagen: Zusammenkommen ist ein Beginn. Zusammenbleiben ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ein Erfolg. Auch unsere Leistung beruht darauf, dass wir nicht alleine als einsamer Wolf durch die Gegend streifen und arbeiten, sondern unser eigenes kleines aber feines Rudel in dieser Welt voller Hundetrainer gefunden haben. Wir sind ein stolzer Part der Spürnasen Spezialeinheit. Sechs Trainer. Sechs Landkreise.  Ein Ziel: Ehrliches und kompetentes Mantrailing für alle Spürnasen. Als Instruktor ist es unumgänglich einen neutralen Blick von Außen auf die eigene Arbeisweise werfen zu lassen. Nur so können wir Fehler erkenne, analysieren und beheben. Immer in dem Bestreben zu lernen und besser zu werden in dem, was wir Alle von Herzen lieben.

250 EUR

10er Karte
fix

220 EUR

10er Karte
flexibel

100 EUR

Einsteigerseminar
flexibel

100 EUR

Leinenhandling
flexibel

Häufig gestellte Fragen

Welche Ausrüstung braucht mein Hund?

Für das Training brauchen wir kein fancy Equipment, obgleich gewisse Extras bei langfristigen Trainingsabsichten durchaus mehr Funktionalität und Freude ins Spiel bringen.

  • ein gut sitzendes Geschirr, dass die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt mit einem Karabiner, der nicht zu nah an Kopf oder Kuppe liegt (werfen wir vor Ort einen genauen Blick drauf)
  • eine Schleppleine mit mindestens 5 und maximal 10 Meter Länge (ideal: 7 Meter) - bevorzugtes Material: Leder
  • Futterbelohnugen: diese dürfen nicht alltäglich sein und auf keinen Fall trocken - bevorzugt etwas wo der Hundegourmet lange schlecken kann (Hüttenkäse oder Joghurt mit Banane)
  • Wasser in ausreichenden Mengen und ein passender Wassernapf
  • gültige Hundehaftpflichtversicherung sowie ein aktueller Impfstatus

Welche Ausrüstung braucht der Mensch?

Auch beim Menschen gilt - keine extravagante Ausstattung von Nöten. Mehr geht natürlich immer.

  • Festes und trittsicheres Schuhwerk (wasserdicht kann durchaus von Vorteil sein)
  • bequeme Kleidung, die gerne auch mal nass und dreckig werden darf
  • Warnweste für die dunkle Jahreszeit und die Abenteuer in hochfrequentierten Gebieten
  • ein GPS fähiges Smartphone mit der App Footpath lite für die Arbeit als Versteckperson
  • Taschenlampe (konkret: Stirnlampe)

Wie sieht das Training allgemein denn aus?

Unser Training im Alltag folgt einer groben Struktur, die durch die Individualität dieses Sportes durchaus mal durcheinander kommen kann

Wir trainieren in freien Gruppen mit 2 bis maximal 4 Hund-Mensch-Teams (je nach Anmeldungen, mindestens aber 2 Teams), wobei wir bei 4 Teams mit einem Zeiteinsatz von ca. 2 Stunden rechnen

Wir trainieren jeden Hund einzeln. Die anderen Hunde dürfen währenddessen im Auto entspannen und/oder ihren Trail verarbeiten

die nicht arbeitenden Teams fungieren als Versteckpersonen, Verleitungen, Kamerateam oder laufen mit, um ihren eigenen Horizont zu erweitern. Im Sommer bleibt immer eine Person am Auto, damit diese offen bleiben können und wir die Wärmeentwicklung im Blick haben

Die Anmeldung zum Training erfolgt online und selbständig über einen Buchungskalender, den ihr unter folgendem Link findet: > hier einen Link bzw Button zu der Seite Termine einfügen bitte

Wie sieht die Arbeit am Trail genau aus?

Auch das Abarbeiten des Trails erfolgt nach einem gewissen Schema, das je nach Hund variieren kann.

Zunächst verstecken wir unsere Versteckperson. Hierfür benötigen wir unser Handy mit der App Footpath, damit diese größtenteils selbstständig (mit den entsprechenden Instruktionen) ins Versteck laufen kann

Daraufhin darf das arbeitende Team an den Start. Der Hund bekommt den Geruchsartikel präsentiert und fängt an seinen Trail zu arbeiten. Am Ende des Trails wartet die Versteckperson mit seiner Belohnung.

Nach dem Trailen bieten wir den Hunden genügend Wasser zum Befeuchten der Nasenschleimhäute an und setzen den Hund wieder ins Auto. Darüber hinaus schauen wir uns den Trail an und besprechen was gut lief und was ausbaufähig ist.

Fördert Mantrailing das Jagdverhalten meines Hundes?

Das können wir mit einem klaren Nein beantworten. Verantwortungsvoll und mit System aufgebaut, kann dein Hund sehr wohl unterscheiden, ob er sich bei der Arbeit oder in seiner Freizeit befindet.

Macht mir Mantrailing die Leinenführigkeit kaputt?

Auch das können wir mit einem klaren Nein beantworten. Wenn dein Hund an der Leine zieht, kannst du das leider nicht einfach so auf die Arbeit im Mantrailing schieben, denn auch hier ist dein Hund durchaus in der Lage zu unterscheiden, wo er gerade ist und was er da tut.

Findet das Training bei jedem Wetter statt?

Prinzipiell ja. Wir sind grundsätzlich sehr wetterfest und trainineren bei fast jeder Witterungslage. Extreme Hitze und Glätte sowie Gewitter sind davon ausgenommen. Darüber hinaus kann jedes Team bis zu 24 Stunden vorher selbständig entscheiden, ob es am Training teilnimmt oder nicht.

Was passiert beim Tragen eines Maulkorbs?

Nichts. Da wir alle Hunde einzeln traininere besteht kein Kontakt zu den anderen Teams. Ihr könnt also mit Maulkorb ins Training kommen.